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Samstag, 10. September 2016

Impressionen einer Reise

         "Unser" Cityliner
                                              Tessa bei der Müllentsorgung

    Bosnisches Nationalgericht Ćevapčići, kurz: Ćevapi

    Tiefflieger Pascal vor dem bosnischen Parlament   

    Besuch bei der bosnischen Parlamentarierin Maja Gasal-Vražalica

    Beim Gespräch mit dem Imam Mohammed Jugo

                                                   Josip Broz Tito

    Lehrer in Neoprenanzügen beim Rafting auf der Neretva

Rafting-Pause mit frisch gegrillter Forelle                       

    Nachdenklicher Vortrag am Geheimtunnel

    Sarajevo by night

    Milena die Pferdeflüsterin im Museum in Jablanica

    Zwei verschiedene Socken. Wer erkennt die Waden?

    Zweites bosnisches Nationalgericht: Lamm

    Karst I: An der Bunaquelle in Blagaj

    Osmanische Architektur in der Weltkulturerbestadt Poćitelj

    Atemberaubende Natur: Die Kravice-Wasserfälle

                                                Karst II: Einsturzdoline Blauer See, Imotski

    Im osmanischen Haus "Kajtazova kuća" aus dem Jahre 1520

    Mittelalterliches Kaffeerösten mit einem Šiš (Schisch)

    Mittagspause auf warmem Stein

    Das Gymnasium von Mostar

    Kaffee-Koch-Kurs

    Abendstimmung auf der Heimfahrt

Unsere Rückfahrt

Heute war leider schon der letzte Tag unserer Studienfahrt, der sich nun auch schon dem Ende nähert. Nach dem Frühstück standen wir auch schon vor der ersten Herausforderung: die teilweise mit Souvenirs überladenen Koffer mit vereinten Kräften die Treppen hoch und zum Bus zu schleppen. 


Punkt 10 Uhr starteten wir wieder Richtung Sarajevo. In Doboj stieß Damir, Busfahrer Nummer 3, auch zu uns und wir setzten den Weg zur Grenze fort. Leider hatten neben uns noch viele andere die Idee, das Land zu dieser Zeit zu verlassen. Folge: Stau. Herr Gieska versuchte aber erfolgreich, die Stimmung wieder aufzuheitern, indem er mit einem riesigen Beutel Pflaumen die Runde machte und sich schließlich im hinteren Teil des Busses einquartierte. 
Nachdem die erste Schlafetappe in großen Teilen des Busses bereits gemeistert wurde, legten der Reiseführer und seine Kompagnons "Ziemlich Beste Freunde" ein. Ein unfreiwilliger Cliffhanger unterbrach allerdings das Guckvergnügen, sodass wir nun tatsächlich aus dem Fenster sehen müssen. Oh nein, man könnte ja einen wie gemalt erscheinenden Sonnenuntergang entdecken! 


Jetzt haben wir noch ungefähr 15 Stunden Fahrt vor uns bis diese wunderbare Fahrt endgültig zu Ende ist und wir uns (für 1 1/2 Tage) voneinander verabschieden müssen. 
Zu Maxens Leidwesen werden wir in Deutschland wohl nicht die Zeit haben, einen Zoobesuch in Magdeburg oder Leipzig mit einzubauen.

Stand 5.45h prophezeit unser Navi eine Ankunftszeit gegen 10.30h. Da wir wohl noch wenigstens eine Pause einlegen werden, dürften wir bei staufreier Fahrt gegen 10.45h Sehnde erreichen.

Update um 8.30h: Wenn in Hildesheim kein Stau ist, sind wir wohl schon gegen 10.15h da.

Anna Völker & Max Vogt

Freitag, 9. September 2016

Zum Mäuse melken - Stau!

Ein längerer Stau vor der bosnisch-kroatischen Grenze zwingt uns gerade zu Geduld. Gut eine Stunde werden wir hier wohl verlieren, aber vielleicht können wir die wieder aufholen.


Referate

Im Gegensatz zu den vergangenen Studienfahrten haben wir in diesem Jahr versucht, die Referate nicht als PowerPoint-Präsentationen im Hotel zu halten, sondern sie an den Besuchsorten zu placieren, um eine größere inhaltliche Nähe zur Thematik herzustellen. In vielen vorangegangenen Posts wurden ja bereits die einen oder anderen Referenten vorgestellt. Hier sollen abschließend auch die vielen Referenten des gestrigen Donnerstags noch einmal abgebildet werden.


Hannah und Anna zur Kriegsproblematik des vergangenen Krieges mit dem Schwerpunkt Mostar. Vorgestellt im türkischen Haus. Genauso wie...


... Aaron und Benedikt, die unter Zuhilfenahme ihrer musikalischen Talente über die typischen Kunsthandwerke Mostars und Sarajevos referierten.


Zanni und Chiara setzten uns am ungepflegten und vermüllten Partisanendenkmal über die Schwierigkeiten der Umsetzung von Umweltschutz in Kenntnis, während...


... uns Finn die durchaus schwierige Situation von Minderheiten wie im Besonderen der Roma in Bosnien vor Augen führte.


Zum Ende des auch inhaltlich vielfältigen Abschlusstages stellte uns Max, der seine Powerpointpräsentation bereits sehr früh fertiggestellt hatte, berühmte bosnisch-herzegowinische Persönlichkeiten vor, bevor...


... Louise und Tessa auf die unterschiedlichen Interessen von Wasserwirtschaft und Bewohnern bzw. Naturschützern bei der geplanten Flutung des Neretvaoberlaufes hinwiesen. Dort wo wir am Samstag raften waren ist ein Staudamm mit Wasserkraftwerk geplant.






Live-Berichterstattung aus BiH

Ein besonderer Dank an dieser Stelle gilt Herrn Philippi - 24 Stunden pro Tag im Einsatz. Hier beim "Füttern" unseres Blogs mit taufrischen Informationen.

Auf Wiedersehen und Danke - Doviđenja i hvala

Heute Morgen endet unsere Zeit in Mostar und wir machen uns auf den Rückweg nach Sehnde. Eine wunderschöne und ereignisreiche Fahrt geht damit auf ihre letzte Etappe. Wir Lehrer möchten uns an dieser Stelle auf das Herzlichste bei unserer durchweg unkomplizierten, interessierten, hilfsbereiten und vor allem fröhlichen und lustigen Schülerreisegruppe bedanken. Es hat uns viel Freude bereitet, mit Euch Bosnien-Herzegowina zu entdecken. Auch war es für uns eine tolle Unterstützung, dass wir uns darauf verlassen konnten, dass ihr die zugestandenen Freiheiten nicht über Gebühr ausgedehnt habt. Das hat ebenfalls ganz entscheidend zum Gelingen unserer Reise beigetragen. DANKE!

Gruppenfoto im türkischen Haus

Ein großer Dank gilt ebenfalls unserem Busfahrer Miro, der uns mit großer Umsicht und immer vorausschauend defensiv über die teils engen bosnischen Straßen manövriert hat. Davon, dass Bus fahren in Bosnien eine besondere Herausforderung ist, konnten wir uns täglich überzeugen. Wir haben uns immer sicher gefühlt!

Unsere Abfahrt in Mostar war um 10.10h. Wir hoffen, dass wir die Rückfahrtdauer von 24 Stunden nicht überschreiten. 

Donnerstag, 8. September 2016

Stadtrundgang durch Mostar

Heute hat unser letzter Tag in Mostar mit einem unerwartet sonnigen Frühstück angefangen. 
Vor unserem geplanten Stadtrundgang fand eine "schnelle" Fotosession auf der kleinen Brücke vor unserem Hotel statt. 


Auf dem Weg zu unserem ersten Stopp, an dem wir etwas über die Geschichte der alten Brücke (stari most) gehört haben, haben wir auf der berühmten Brücke einen Brückenspringer gesehen, der seinen Sprung aber leider vor dem Absprung abbrach. 



Der nächste Punkt auf unserer Tour war das türkische Haus "Kajtaz", das älteste Haus Bosnien-Herzegowinas. Dort haben wir ausführliche Einblicke in das frühere Leben eines wohlhabenden Bosniers im Mittelalter erhalten.



Vor Ort mussten dann auch die zwei ersten Referenten des Tages ran. 
Nach unserem darauffolgenden Zwischenstopp an der ältesten Moschee folgte das Gymnasium Mostars, welches an der ehemaligen Frontlinie des vergangenen Krieges liegt. 
Schulen hier sind nach Volksgruppen getrennt, auch wenn sie unter einem Dach verortet sind.
Nach vier Stunden der Führung haben wir unser letztes Ziel, das Partisanendenkmal für Tito, erreicht. 


An Ort und Stelle mussten wir einer Mückenplage gegenübertreten, wobei ein paar von uns den Kampf gegen die Mücken verloren haben, welche somit während des zweiten Fotoshootings auf dem Gipfel des Denkmals fehlten.


Aufgrund der verschmutzten Umgebung hat das Referat zum Umweltschutz perfekt gepasst. Ein zweites Referat befasste sich mit der Situation von Minderheiten in Bosnien.
Endlich kam die Rettung in letzter Sekunde und wir durften unsere leeren Bäuche mit köstlichem Essen füllen.
Die weitere Nachmittagsplanung war uns selbst überlassen, wobei sich die meisten für unsere morgige Fahrt wappneten. 
Letzte Referate und eine „Abschieds-Apfelschorle“ werden im Laufe des Abends folgen. 
Das Programm des Tages setzte sich für einige schon am frühen Abend fort.
Unsere Lehrer haben einen freiwilligen Workshop in Herrn Philippis privater Wohnung in Mostar abgehalten.
Dort konnten die Schüler die traditionelle  bosnische Kaffeezubereitung erlernen.


Bei dieser Technik wird der Kaffee sehr fein gemahlen und direkt mit dem kochenden Wasser vermischt, danach wird der Kaffee erneut erhitzt. 


Dann wurden alle Teilnehmer mit Kaffee versorgt.


Emma, Laura, Chris-Jordan und Hannah